Ideenbörse stellt weitere Weichen für den Bike-Park in Diestedde

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Rund zwölf Jugendliche haben ihre Ideen eingebracht und waren nicht nur eifrig bei der Sache, sondern am Ende mit dem Gesamtkonzept auch „sehr zufrieden“: In einem Planungsworkshop sind jetzt weitere wichtige Weichen für den Bau des von der Bürgerstiftung Wadersloh mit Unterstützung der Gemeinde geplanten Bike-Parks auf einem Teil des Tennen-Sportplatzes in Diestedde gestellt worden. Noch in diesem Jahr soll das speziell gestaltete Trainingsgelände für Mountainbike-Fahrer genutzt werden können.

Außer den Jugendlichen, die einen Bike-Park in der Gemeinde angestoßen hatten, nahmen auch einige Gründungsstifter der Bürgerstiftung sowie Mitglieder des Stiftungsrats und Mitarbeiter der Gemeinde an dem Gedankenaustausch teil. Kompetenter Gesprächspartner war Günter Bracht, der Geschäftsführer der Firma Turbomatik aus Meschede, die den Bike-Park bauen soll. Rund 80 solcher Anlagen hat das Unternehmen bereits über Deutschland hinaus verwirklicht. Anhand von Videos und Bildern machte Bracht für das rund 75 Meter lange und 30 bis 40 Meter breite Gelände in Diestedde mit „Doubles“ und „Tables“ viele Gestaltungsvorschläge, die den Wünschen der von diesem Sport begeisterten Jugendlichen entsprachen. Ausgehend von einem etwa fünf bis sechs Meter hohen Hügel an der südwestlichen Ecke mit verschiedenen Startebenen sollen drei Strecken mit je drei Sprungbatterien angelegt werden. Am Ende leitet eine Steilkurve den als sogenannten Pumptrack gestalteten Rückweg zum Starthügel ein. Abgerundet werden soll der Bike-Park, für den gut 1000 Kubikmeter bindiger Boden benötigt werden, noch mit einigen Tricksprüngen und einem Geschicklichkeitsparcour.

„Von Kindern mit Laufrädern über Mountainbike-Anfänger bis hin zu ambitionierten Radfahrern – jeder wird in den Park etwas Passendes finden“, versprach Bracht. Der Unternehmer wird nun einen genauen Plan für das Diestedder Projekt erstellen und ein Angebot einreichen. Bis Mitte März, so versprach Stiftungsratsvorsitzender und Bürgermeister Christian Thegelkamp, soll dann die endgültige Entscheidung fallen.

Beim Bau sollen und wollen die Jugendlichen selbst mit Hand anlegen. Überhaupt sind sie auch im laufenden Betrieb gefragt, denn kleine Ausbesserungsarbeiten auf dem Trainingsgelände gehören zum Sport dazu. Dafür soll neben dem auf dem Sportplatz bereits vorhandenen Unterstand ein Geräteraum errichtet werden.

Für den mit Kosten von 60 000 Euro veranschlagten Bike-Park erwartet die Bürgerstiftung 39000 Euro aus dem EU-Programm zur Förderung des ländlichen Raums (Leader). Die noch fehlenden Gelder sollen aus eigenen Mitteln und aus Spenden von Dritten aufgebracht werden. Der Sportverein Diestedde will sich des Bike-Parks vor der Haustür in besonderer Weise annehmen und gar eine eigene Abteilung gründen.

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